Das Projekt


Pflaster


Pflaster


Die Oberfläche der neugestalteten Fußgängerzone wird sich folgendermaßen gliedern:

  • Auf dem Funktionsband sollen die Sitzmöbel, die Bepflanzung, die Spielgeräte, sowie die für Feste und Veranstaltungen erforderliche Infrastruktur angeordnet werden. Diese Fläche ist durchlaufend – mit Unterbrechungen an den Kreuzungsbereichen - und soll in hellem Naturstein ausgeführt werden.
  • Auf den besonderen Plätzen, dem Rathausvorplatz, dem Apostelplatz und dem Rovigoplatz, soll derselbe Naturstein verwendet werden wie in dem Funktionsband.
  • Die übrigen Flächen –der Flanierbereich- sollen in hellem Pflaster aus Betonstein mit Natursteinvorsatz ausgeführt werden.

Schon im Wettbewerb wurde sich für einen gelblich-beigen Pflasterbelag ausgesprochen, um eine angenehme warme und freundliche Atmosphäre zu schaffen. Die grauen Pflasterbeläge zum Vergleich konnten auch auf der Musterfläche nicht überzeugen.

Der Naturstein hat auch mit den Jahren ein hochwertiges Erscheinungsbild, ist äußerst widerstandsfähig, sehr dauerhaft und nachhaltig. Die grundsätzliche Entscheidung für Granit als Naturstein ist durch dessen eindeutig höchste Belastbarkeit und Haltbarkeit begründet. Alle Oberflächenbehandlungen der Natursteinbeläge entsprechen den Normen für die Rutschfestigkeit im öffentlichen Raum.

Der Naturstein hat eine lebendige Oberfläche durch eine ausgefallene und seltene Changierung.
Als Verlegeart wurde im Gegenzug zu der Eigenart des Materials eine gleichmäßige Variante für die Plätze gewählt, damit der Naturstein als große Platte in sich wirkt.
Der Naturstein im Funktionsband sollte als sandgestrahlter Passeverband verlegt werden. Der Passeverband gibt dem Straßenraum eine gemütliche Note und unterstreicht die dörflichen Charakterseite der Umgestaltung. Weitere Vorteile des Verbands sind die Kosteneinsparungen gegenüber den großformatigen Platten, sowie eine verbesserte Regenversickerung im Bereich der zukünftigen Baumstandorte. Um trotz des Kleinpflasters und des hohen Fugenanteils eine gute Begehbarkeit zu gewährleisten wird die sandgestrahlte Oberfläche vor der gespaltenen Variante bevorzugt.

Farblich passend zum Naturstein wurde ein Betonwerkstein ausgewählt, der sehr ruhig und edel wirkt. Als Besonderheit wirken die beiden Materialien im trockenen Zustand sehr gleichmäßig, im nassen Zustand dagegen gibt es zwischen beiden Materialien einen starken Kontrast.
Der Betonwerkstein dagegen wirkt durch die unterschiedlichen Formate in der Verlegestruktur etwas lebendiger.

 

Weitere Informationen und Pläne finden Sie in der >>Mediathek<<.


Naturstein
Betonstein mit Natursteinvorsatz
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